Passend zum letzten Blogartikel – Loslassen, Vertrauen und meine Rückenschmerzen – habe ich heute eine kleine feine Yogapraxis für dich. Kläre bitte vorher ab, ob deine Rückenschmerzen nicht von der Lendenwirbelsäule – zum Beispiel einem Bandscheibenvorfall – kommen.

Bei mir kamen die Schmerzen im unteren Rücken nicht von den Bandscheiben, sondern es waren mehrere Ursachen. Durch meine Therapie bei der Osteopathin habe ich ein noch besseres Verständnis für meinen Körper und die vielen Zusammenhänge bekommen. Wusstest du, dass dein gesamter Darm über Bänder an der Lendenwirbelsäule befestigt ist und auch deine Nieren und deine Blase. So können zum Beispiel Schmerzen im unteren Rücken von Unregelmäßigkeiten (welche auch immer) in deinem Darm kommen oder weil morgens beim Aufwachen deine Blase voll ist und diese mit den Nieren an deinem Rücken „zieht“ und du dich dadurch „steif und unbeweglich“ fühlst.

Ich habe meine Rückenmuskulatur sehr gestärkt und war dadurch auch sehr stark verspannt im unteren Rücken – die Muskeln waren nicht nur kräftig – sondern verhärtet.

 

Das hat mich wiederum zu der Erkenntnis geführt, dass es unentbehrlich ist, Balance zu halten. Balance zwischen Anspannung und Entspannung. Balance zwischen Dehnung und Muskelaufbau. Oft beobachte ich in den Yogakursen, dass die „Beweglichen“ sich so freuen und noch tiefer in die Dehnung gehen als nötig – und darüber hinaus aber vernachlässigen die Muskulatur zu stärken. Die weniger „Beweglichen“ zu denen auch ich mich zähle – sind oft von der Kraft gut unterwegs, aber es endet oft in zu viel Anspannung, weil gewisse Muster da sind und diese immer wieder wiederholt werden.

Ein guter Tipp ist, die Asanas, die dir besonders schwerfallen, dich langweilen, nerven, 😉 usw. regelmäßig zu praktizieren. Das kann zum Beispiel Savasana sein – und das war es bei mir auch zu Beginn meines Yogaweges – oft sind wir so im Tun, dass wir nicht merken, wie wichtig diese Entspannung nach dem Tun (der Yogapraxis, dem Sport) ist. Der Körper & der Geist brauchen Zeit zum Integrieren, Zeit zum Entspannen, Zeit um wieder erschaffen zu können.

Das gleich gilt, wenn du sehr beweglich bist, besonders auch in den Gelenken, dann braucht es mehr Stabilität – Aufbau von Muskulatur. Oder deine Beinrückseiten sind so verkürzte, dass du nicht mal eine Idee von Streckung hast, dann sind Beindehnungen in Rückenlagen mit Unterstützung eines Yogagurtes wertvoll für dich und schonend für deinen Rücken.

 

Folgende Asanas werden in dieser Yogapraxis ausgeführt:

Sitz – „Äpfel pflücken“ – Wirbelsäule längen, Raum schaffen
Katze-Kuh, Knie heben – Mitte kräftigen
Frosch-Variante – Katze greift zum Keks
Kobra – Rücken kräftigen
Heuschrecke
Kind – Weite & Raum im Rücken schaffen – leer werden
Savasana – loslassen – entspannen

 

Viel Freude mit der wohltuenden Praxis!

 

 

Ich bin für dich da und reiche dir die Hand. Hol dir gleich heute noch den Mini-Kurs „7 Tage für deine Lebendigkeit“ und lass dich inspirieren.

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Von Herzen