Es gibt immer wieder Phasen in meinem Leben, in denen ich am Abend nicht gleich in den Schlaf finde. Kennst du das auch? JA? JA! Dann habe ich etwas für dich!
Ich habe mir über die letzten Jahre verschiedene Tools und Techniken zurechtgelegt, um mein Gedankenkarussell zu beruhigen und abends gut in den Schlaf zu finden. Meine Top 5 Rituale möchte ich dir heute vorstellen, um auch dir einen erholsamen Schlaf zu verschaffen.

 

 

# 1 Umkehrhaltungen

  • Lotusblüte
  • Schulterbrücke (frei und gestützt)
  • leichte Umkehrhaltung
  • halber Schulterstand
  • Beine an die Wand – Gesäß auf Kissen

 

Um dich gut durch diese Asanas zu führen, habe ich eine neues VIdeo für dich aufgenommen – roll heute Abend deine Matte aus und los geht´s:

 

 

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# 2 Meditation

Eine Art von Meditation, die ich sehr gerne mag, ist die Mantra-Meditation. Hier kombinierst du jeden Atemzug mit einem Mantra – Worte, die du immer wieder im Geist wiederholst. Indem du an jedem Atemzug ein Wort „knüpfst“ hat dein Geist einiges zu tun und kommt so nicht mehr dazu, die anderen Sachen zu denken ;-). Sei hier ganz liebevoll mit dir. Immer dann wenn du merkst, dass du mit den Gedanken abschweifst, dann freu dich, dass du es bemerkt hast und kehre dann mit der Aufmerksamkeit wieder zurück zu deiner Atmung und deinem Mantra.

Komm dazu in einen für dich angenehmen Sitz, die Wirbelsäule soll sich mühelos aufrichten können. Schließe sanft deine Augen und lege deine Hände auf deinen Oberschenkeln ab. Beobachte einige Atemzüge deinen Atem. Nach einigen bewussten Atemzügen, sage dir im Geist mit jeder Einatmung ein Wort und auch mit jeder Ausatmung. Wort, die ich gerne verwende sind Einatmend – „Tief“ oder „Weit“ und Ausatmend – „Ruhig“ oder „Entspannt“ Du kannst auch eine für dich stimmiges Mantra wählen.

Praktiziere diese Art der Meditation vor dem Schlafengehen. Du kannst es dann auch im Bett liegend noch weiterführen – aber vorher nimm dir etwas Zeit es im Sitzen zu praktizieren. Da fällt es deinem Geist leichter, die Aufmerksamkeit beim Mantra und deinem Atem zu halten.

 

 

#3 Ätherische Öle

Abends trage ich gerne Öle auf meine Fußsohlen, auf mein Herzzentrum, auf den Nacken und aufs dritte Auge (der Punkt zwischen den Augenbrauen) auf. Die ätherischen Ölen breiten sich sofort über das limbische System aus und du spürst sofort, dass sie dich auf tiefer Ebene berühren. Ich liebe es diese tiefer Verbindung zur Seele der Pflanzen zu erfahren und so auch unter anderem meine Liebe zu mir selbst auszudrücken. Ich wechsle hier intuitiv. Hier ein Auszug der Öle, die dir abends helfen zu entspannen und die ich dazu gerne verwende:

  • Geranium (Herzzentrum, Fußsohlen, Leber)
  • Magnolia (Herzzentrum, Nacken und Pulspunkte am Handgelenk)
  • Vetiver (Fußsohlen und Herzzentrum)
  • Peace – ein Mischung von doTERRA (Herzzentrum und drittes Auge)
  • Zendocrine – eine Mischung, die die Leber unterstützt (verdünnt auf die Leber – dies hilft meiner Leber um sich zu  befreien von Stress, Wut, Ärger, Zucker, Kaffee, Alkohol, … )

 

Lavendel verwende ich persönlich abends nicht. Es macht mich wach und aktiv. Vielleicht ist es bei dir auch so. Bei etwa 5-10 % der Menschen hat Lavendel nicht die beruhigende Wirkung, sondern lässt die Stimme deines Herzens sprechen und dann wirst du wach und kannst nicht mehr aufhören zu erzählen ;-).

Wenn du wissen möchtest, welche Öle dich ganz gezielt unterstützen können, dann buche dir hier dein 15 min Beratungsgespräch (kostenlos) oder dein Aroma Coaching (60 min).

 

 

# 4 Schreiben

Ich habe neben meinem Bett immer ein Buch liegen. Ich schreibe morgens und abends in dieses Buch. Ganz ohne Struktur kannst du deine Gedanken vor dem Schlafen gehen auf Papier bringen, das hilft dir, sie aus dem Kopf zu bringen. Jeden Abend schreibe ich auf, was ich mir heute Gutes getan habe und ich anerkenne mich dafür. Zum Beispiel, dass ich mir genug Zeit genommen hochwertiges Essen zu kochen und zu genießen oder mir morgens Zeit genommen habe, gut in den Tag zu starten – gelassen und in Ruhe. Und noch etwas anderes wofür ich mich anerkenne – zB, dass ich mir bewusst Zeit genommen habe, meinen Kindern ein Buch vorzulesen, obwohl so viel anderes zu tun gab.

Das Schreiben hilft mir Klarheit zu bekommen und meine Gedanken zu sortieren.

 

 

# 5 Den Atem spüren

Hand aufs Herz und eine Hand auf den Bauch. Nimm wahr, wie dein Atem deine Hände bewegt. Deine Hände heben sich beim Einatmen und senken sich wieder bei Ausatmen. Wenn du möchtest kannst du auch hier wieder ein Mantra sprechen (zB Einatmend „Ich liebe mich“ – Ausatmend „so wie ich bin“) oder dich dafür anerkennen, was du heute gemacht hast und gut für dich gesorgt hast.

 

Mir helfen die Rituale am Abend, den Tag bewusst abzuschließen. Und das ist dann der Grund dafür, dass ich auch entspannt in den Schlaf gleiten kann. Ich bin gespannt, wie es dir mit diesen Ritualen geht oder welche Rituale du bereits fest für dich integriert hast, die dich abends unterstützen.

 

Hast du Lust bekommen, dich von mir begleiten zu lassen und Gleichgewicht in dein Leben zu bringen, dann vereinbare dein kostenloses Beratungsgespräch hier. Ich freu mich auf dich!

 

Von Herzen

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